DJK    Binsbach      

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 Monatsinformationen

Juni

 

 

 


Brauchtum

Sommer-,Rosen-, und auch Hundsmond wurde der Juni früher genannt.Letzteres vermutlich wegen der Hundsrose, die Heckenrose, die im Juni blüht und stark durfet. Am zweiten Donnerstag nach Pfingsten feiert die katholische Kirche einen der prächtigsten Fest im Jahr, das Fronleichnamsfest. Schon am Vortag werden Straßen und Häuser mit Birkenbäumchen geschmückt. Vor den vier Evangelienaltären werden prächtige Blumenteppiche ausgelegt. Nach dem Hauptgottesdienst bewegt sich die Prozession durch den Ort. Viermal wird an den geschmückten Altären Halt gemacht, der Pfarrer verliest das Evangelium, der Kirchenchor singt, die Blasmusik spielt, und der Kanonier feuert drei Böllerschüsse ab.

Ein weiterer Junibrauch, der eigentlich heidnischen Ursprungs ist, ist das Sonnwend- oder auch Johannisfeuer, das um den 24. Juni entzündet wird. An dem Tag erreicht die Sonne Ihren höchsten Stand. Schon seit jeher werden der längste Tag und die kürzeste Nacht des Jahres freudig begrüßt. Wie so viele aus vorschristlicher Zeit stammende Bräuche wurde auch dieser Brauch vom Christentum übernommen und kurzerhand Johannes dem Täufer ( 24.6.) gewidmet. Der Volksglaube sagt dem Johannisfeuer eine große Segenskraft nach. So glaubte man, daß es Mensch und Tier vor Krankheit schützen und Lebenskraft spenden könne. Die Asche verstreuten die Bauern am nächsten Tag über die Felder.

 


 


Der Garten im Juni

Der Juni ist der Rosenmonat. Die Königin der Blumen öffnet nun ihre Knospen und verzaubert uns mit Ihren samtig-weichen Blütenblättern in allen Farbschattierungen. Nach dem Blütenrausch im Mai folgt nun der Duftrausch. Ein schönes Rosenbeet ist der Wunschtraum vieler Gartenbesitzer. Dabei ist die Umsetzung gar nicht so schwierig, wenn man einige Grundregeln der Rosenpflanzung und       –pflege beherzigt. Rosen werden heute fast in jedem Supermarkt angeboten, dennoch empfiehlt sich der Kauf in einer guten Baum- bzw. Rosenschule. Dort bekommt man eine fundierte Beratung in Bezug auf Standort, Pflanzung und Pflege. Rosen wollen meist frei stehen und lieben einen sonnigen Standort, der möglichst windumwehrt ist, damit nach einem Regenguss die Blätter schneller abtrocknen können. Dadurch sinkt auch die Gefahr einer Pilzinfektion. Am besten pflanzt man Rosen im Herbst, dann können sie bis zum Winter einwurzeln. Containerware können Sie das ganze Jahr über pflanzen. Das Pflanzloch muß ausreichend groß sein, damit die Wurzeln gut Platz haben. Veredelte Rosen setzt man so tief, daß die Veredelungsstelle etwa fünf Zentimeter unter der Erde liegt. Sehr wichtig ist auch der Pflanzabstand, vor allem bei Beetrosen. Bei zu großen Abständen trocknet die Erde leicht aus, bei zu engem Stand behindern sich die Pflanzen gegenseitig. Im Spätherbst werden die Rosen mit reifem Kompost versorgt und mit Erde angehäufelt. Eine weitere Düngung ist im Allgemeinen nicht nötig. Auf keinen Fall sollte im Spätsommer nochmals Rosendünger gegeben werden, da das Holz sonst bis zum Winter nicht mehr ausreifen kann, so dass erhöhte Frostgefahr bestünde.