DJK    Binsbach      

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 Monatsinformationen

 

Dezember

 


Brauchtum

Advents- oder Cchristmonat hieß der Dezember früher auch, was bereits die Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsfest und die Geburt Christi zum Ausdruck bringt. Im Gegensatz zu heute war der Dezember ehemals wirklich noch eine ruhige Zeit. Die Arbeit im Freien ruhte, nach Kathrein ( 25. November) waren alle Tanzveranstaltungen und öffentlichen Vergnügungen verboten, man beschäftigte sich überwiegend im Haus – und weil es schon früh dunkel wurde, ging man auch ziemlich zeitig zu Bett. Genau wie heute kam am 6. Dezember der Nikolaus zu den Kindern, um sie – die braven jedenfalls – mit Äpfeln, Nüssen und Lebkuchen zu beschenken. Anders als heute wurde er aber stets von einem finsteren Gesellen begleitet, der je nach Region Knecht Rupprecht, Krampus, Rauwuckel oder Gangerl hieß. Die „bösen“ Kinder ließen diese unheimlichen Gesellen dann auch schon mal die Rute spüren.

Mit der Nacht des ersten Weihnachtstages (25. Dezember) begann die Zeit der zwölf schaurigen Raunächte, in denen nach dem Volksglauben allerlei Dämonen ihr Unwesen treiben würden. Die Raunächte galten gleichzeitig auch als Los- und Orakelnächte für das bevorstehende neue Jahr: So sollten sich die Träume der Zwölfnächte in den nächsten zwölf Monaten erfüllen. Das Wetter dieser zwölf Tage sollte auch Rückschlüße auf das Wetter der kommenden zwölf Monate zulassen.

Einen Heiligen Abend mit vielen Geschenken, wie wir ihn heute kennen , gab es nicht. Das Wichtigste in der Christnacht war ein üppiges Essen, denn Heiligabend war nach alter Tradition eigentlich ein Fasttag. Erst nach dem Besuch der Mitternachtsmesse, der Christmette, gab es Essen: meist eine Schlachtsuppe mit Fleisch und Wurst und - je nach Region – hineingeschnittenen Brot und Kartoffeln.


 


Garten im Dezember

Das Gartenjahr ist zu Ende. Draußen gibt es so gut wie nichts mehr zu tun. Ab und zu sollten Sie noch den Wetterschutz an empfindlichen Pflanzen kontrollieren und gegebenenfalls erneuern. Falls schon Schnee liegt oder der Boden gefroren ist, dürfen Sie nun auch wieder die Vögel regelmäßig füttern. Aber bitte nur mit artgerechten Futter, und achten Sie auf penible Sauberkeit an der Futterstelle.

Jetzt, wo selbst der Garten etwas trist aussieht, haben die immergrünen Pflanzen ihren „großen“ Auftritt. Sie geben dem sonst so kahlen Garten ein beständiges, attraktives Gerüst, das nun für etwas Farbe sorgt. Ausserdem liefern sie nun kurz vor Weihnachten Schnittgrün für Kränze und Gestecke. Mahonien, Stechpalmen und Berberitzen beleben den Garten zusätzlich mit bunten Früchten. Doch nicht nur im Winter kommen immergrüne Gehöze gut zur Wirkung. Geschikt kombiniert mit Blütenpflanzen, bringen sie Ruhe in den Garten oder bilden ein Kulisse, vor der z.B. Rosen gut zur Geltung kommen. Da immergrüne Pflanzen auch während des Winters über die Blätter Wasser verdunsten, müssen sie im Spätherbst noch einmal ausgiebig gewässert werden, bevor der Boden friert. Sobald im Spätwinter oder zeitiges Frühjahr der Boden nicht mehr gefroren ist, wird erneut gründlich gegossen. 

Der Juni ist der Rosenmonat. Die Königin der Blumen öffnet nun ihre Knospen und verzaubert uns mit Ihren samtig-weichen Blütenblättern in allen Farbschattierungen. Nach dem Blütenrausch im Mai folgt nun der Duftrausch. Ein schönes Rosenbeet ist der Wunschtraum vieler Gartenbesitzer. Dabei ist die Umsetzung gar nicht so schwierig, wenn man einige Grundregeln der Rosenpflanzung und       –pflege beherzigt. Rosen werden heute fast in jedem Supermarkt angeboten, dennoch empfiehlt sich der Kauf in einer guten Baum- bzw. Rosenschule. Dort bekommt man eine fundierte Beratung in Bezug auf Standort, Pflanzung und Pflege. Rosen wollen meist frei stehen und lieben einen sonnigen Standort, der möglichst windumwehrt ist, damit nach einem Regenguss die Blätter schneller abtrocknen können. Dadurch sinkt auch die Gefahr einer Pilzinfektion. Am besten pflanzt man Rosen im Herbst, dann können sie bis zum Winter einwurzeln. Containerware können Sie das ganze Jahr über pflanzen. Das Pflanzloch muß ausreichend groß sein, damit die Wurzeln gut Platz haben. Veredelte Rosen setzt man so tief, daß die Veredelungsstelle etwa fünf Zentimeter unter der Erde liegt. Sehr wichtig ist auch der Pflanzabstand, vor allem bei Beetrosen. Bei zu großen Abständen trocknet die Erde leicht aus, bei zu engem Stand behindern sich die Pflanzen gegenseitig. Im Spätherbst werden die Rosen mit reifem Kompost versorgt und mit Erde angehäufelt. Eine weitere Düngung ist im Allgemeinen nicht nötig. Auf keinen Fall sollte im Spätsommer nochmals Rosendünger gegeben werden, da das Holz sonst bis zum Winter nicht mehr ausreifen kann, so dass erhöhte Frostgefahr bestünde.